Die Erkenntnis bezüglich Sicherheit aus den Erfahrungen mit Begegnungszonen ist eindeutig: Je geringer der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den schnellsten und den langsamsten Verkehrsteilnehmenden ausfällt, desto weniger gefährlich ist es.

Mit dem Tempolimit in Begegnungszonen von 20 km/h wird der Tempounterschied klein gehalten und die Bremswege werden bedeutend kürzer. Die in der St. Alban-Vorstadt geplante Gestaltung führt in der Folge dazu, dass AutomobilistInnen vorsichtiger unterwegs sind. Exemplarisch beweisen dies die Unfallzahlen und Fakten nach der Umgestaltung der Rittergasse 2011. Seither wurde dort kein einziger (!) Unfall registriert. Es ist deshalb kein Zufall, dass sich in vielen Quartieren die Anwohnenden in ihren Strassen eine Begegnungszone wünschen und deren Zahl laufend zunimmt. Wieso sollte der gewünschte Effekt nun ausgerechnet in der St. Alban-Vorstadt nicht eintreten?

Thomas Grossenbacher, Basel

Leserbrief in der BaZ vom 1. Februar 2019

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