In Abstimmungskampagnen sind viele Mittel recht.
Tatsachen komplett ins Gegenteil zu verkehren ist aber wenig glaubwürdig. Wenn die Gegner der geplanten Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr in der St. Alban-Vorstadt die vorgesehene Begegnungszone als gefährliches Pflaster darstellen, kehren sie die Tatsachen auf den Kopf.

Begegnungszonen eignen sich aber denkbar schlecht als Sündenbock bei Verkehrssicherheitsfragen. Weshalb sollte der Bund Begegnungszonen genau da ermöglichen, wo der Strassenraum vor allem den FussgängerInnen gehören soll, wenn Begegnungszonen so gefährlich wären?
Begegnungszonen wären längst verboten, träfe auch nur ein Bruchteil der gegnerischen Behauptungen zu. Es gibt aber Hunderte von Begegnungszonen in der Schweiz und es werden immer mehr: https://begegnungszonen.ch/category/uebersicht/ (nicht abschliessend)

In den letzten Tagen wurden in Basel zwei junge FussgängerInnen und eine Velofahrerin angefahren. Keine Oppostion war dagegen zu hören, keine Petition wurde dagegen gestartet. Keiner der Unfälle ereignete sich in einer Begegnungszone.

Der VCS beider Basel sagt Ja zu den Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr in der St. Alban-Vorstadt. Der VCS ist Teil des Ja-Komitees.

Mediemitteilung des VCS beider Basel, 1. Februar 2019


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